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Die Freie Schule
habe ich mir ausgesucht, weil mich der Unterricht in jahrgangsgemischten
Gruppen interessierte. Ich vermutete, dies könne auch für
meinen Arbeitsalltag eine Perspektive sein.
Sehr beeindruckt
hat mich die angenehme und freundliche Atmosphäre - nicht einmal
habe ich gehört, dass jemand einen Schüler angeschrien
hat oder auch nur unfreundlich war.
Konflikte wurden in Ruhe konstruktiv geklärt. In diesem Klima
von gegenseitigem Vertrauen ist offensichtlich vieles möglich,
z.B. auch ein für jeden zugängliches Felefon im Flurbereich,
das voll funktionstüchtig und nicht kaputtgespielt ist. Einen
solchen Vertrauensvorschuss für die Schüler finde ich
enorm, aber er ist letztendlich bezeichnend für die tragfähigen
Beziehungen und das konstruktive Klima in der Freien Schule.
Zum anderen
war ich auch sehr angetan von der positiven Atmosphäre im Kollegium.
Ich hatte deutlich den Eindruck: hier sind Leute, die wissen, was
sie wollen und wie sie als Team ihre Ziele erreichen können.
(Aus langjähriger Berufserfahrung kann ich dazu anmerken, dass
das nicht selbstverständlich ist. Die Zusammenarbeit der Lehrkräfte
wirkte kompetent, offen und engagiert. Dazu trägr sicherlich
bei, dass konzeptionell Raum vorgesehen ist für Austausch,
Teambesprechungen und sogar Supervision
Über die
Möglichkeiten einer Übertragung in meinen Berufsalltag
muss ich mir jetzt woanders Gedanken machen. Ich habe ein gut funktionierendes
Modell kennen gelernt, in das mit Sichwerheit neben Fachwissen sehr
viel Idealismus, Engagement und Ausdauer eingebracht wurde.
Vielen Dank an alle Beteiligten, besonders an Kathrin, Fred, Astha
und die Kinder der Roten Gruppe!
Eva Büthe
P.S. Wir von
der Freien Schule danken Eva für diesen Bericht.
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