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Ina
und Gitti haben ihre
Examensarbeit über die Freie Schule
geschrieben. Aus diesem Grunde hospitierten sie eine Woche lang
bei uns im Unterricht. Ihre Eindrücke fassten sie folgendermaßen
zusammen:
In
der Woche vom 27.09.2004 bis zum 30.09.2004 hatten wir die Möglichkeit
den Schulalltag der Freien Schule Braunschweig mitzuerleben.
Von Anfang an wurden wir von allen Seiten sehr freundlich und offen
empfangen; unser Interesse wurde erwidert, unsrer Fragen geduldig
beantwortet. Unsere Anwesenheit erschien niemandem ungewöhnlich,
so dass wir uns sofort integriert fühlten. Besuch scheint in
der Freien Schule Braunschweig grundsätzlich willkommen zu
sein; immer wieder gibt es viele PraktikantInnen, sowohl angehende
Erzieherinnen als auch Lehramststudentinnen.
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Wir empfanden
die Freie Schule als "Villa Kunterbunt"; sie ist freundlich,
bunt und lebendig, stets in Bewegung. Jeder hat für jeden ein
offenes Ohr und wenn nötig ein tröstendes Wort. Den Kindern
wird es bis zu einem gewissen Punkt selbst überlassen Konflikte
zu lösen, arten diese jedoch aus oder wird der Lernprozess gestört,
schreiten die LehrerInnen ein.
Beeindruckt hat uns, dass sich die Teammitglieder nicht - bezogen
auf ihren Arbeitsplatz - als Angestellte irgendeiner Einrichtung wahrnehmen,
sondern die Schule als ihre Schule ansehen; sie ist ihr Herzblut und
alles was sie tun, geschieht aus voller Überzeugung und zum Wohl
der Schule als Gemeinschaft. |
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Es hat uns
sehr gefallen, Unterricht einmal anders zu erleben; die wenigen
Vorurteile, die wir hatten, waren sofort verworfen. Die SchülerInnen
lernen hier sehr viel - nicht nur was den inhaltlichen Aspekt
betrifft, sondern auch im zwischenmenschlichen Umgang miteinander.
Wir bedanken
uns dafür, dass wir uns alles ansehen durften
Ina und
Gitti
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