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Bericht
über meine Zeit an der Freien Schule vom 2.2. - 27.2.2004
von Sigrun
Mein Praktikum
wollte ich gerne nicht an irgendeiner sondern an einer besonderen
Schule absolvieren, an der ich viel lernen und mitnehmen und neue
Anregungen und Ideen für den Unterricht bekommen kann, bevor
ich in den Regelschuldienst eintrete.
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Gleich am ersten
Tag
ein Bastelangebot.
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Die
Freie Schule wurde mir von Freunden empfohlen. Ich selbst komme nicht
aus Braunschweig und kannte die Freie Schule bis dahin auch nicht.
Ich studiere in Greifswald Biologie und Sport für das gymnasiale
Lehramt. Von den drei Praktika, die wir während unseres Studiums
machen, soll eines auch in der Grund-, Haupt- oder Realschule stattfinden.
Ich wollte das Praktikum gerne in einer anderen Stadt machen und da
mein Freund bei Braunschweig wohnt, war die Freie Schule natürlich
ideal. Da Hedwig im selben Ort wie mein Freund wohnt konnte ich oft
bei ihr mitfahren, was natürlich richtig nett war. So wurde der
"Gilzum-Express" gegründet.
Ich möchte dem Team herzlich danken. Von allen bin ich so nett
aufgenommen worden, konnte überall mitreinschnuppern, Fragen
stellen und habe viel mitnehmen können. Besonders möchte
ich Hedwig danken. Ich war die meiste Zeit bei ihr in der Gelben Gruppe
und habe so einen guten Einblick in die Gruppe bekommen und konnte
die einzelnen Schüler näher kennenlernen. Sie hat mir viel
erzählt und erklärt und mich sehr gut mit Materialien eingedeckt,
so daß ich sehr viel über die Freie Schule und das Pädagogische
Konzept gelernt habe.
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Beim
Englischunterricht
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Gestaltung
einer Sportstunde
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Die
ersten Tage an der Schule waren noch etwas verwirrend für mich,
da der Unterricht so ganz anders als an Regelschulen ablief. Der Stundenplan
war für mich insofern nicht so einfach zu behalten, da es immer
noch mal Ausnahmen gab, z.B. mit dem Sport - und Schwimmunterricht.
Aber ich war beeindruckt, wie gut die Kinder bescheid wußten
und den Ablauf kannten und mir genau erklären konnten, was wann
stattfindet.
Ich bin begeistert von den vielen schönen Materialen, die jeder
Raum einer Stammgruppe hat. In den vier Wochen, die ich an der Schule
war habe ich gerade mal einen Überblick bekommen über die
vielen Spiele, Bücher und Unterlagen. Ich habe richtig Lust bekommen
bei den Materialen und dem Unterricht auch noch mal Kind zu sein und
damit zu arbeiten.
Durch den Unterrichtsablauf, also durch die Arbeitsphase und den Wochenplan,
kann auf jedes Kind viel besser eingegangen werden und es lernt viel
entspannter. Das Konzept der altergemischten Gruppen hat mich sehr
interessiert und ich war gespannt zu sehen, wie es funktioniert. Mir
wurde dann deutlich, daß die Kinder dadurch viel mehr lernen,
gerade auch im sozialen Bereich.Und die Kinder werden durch diesen
Unterricht wirklich zur Selbstständigkeit erzogen.
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Fasching
in der Schule
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Teilnahme
an Teamsitzungen
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Die Freie Schule
hat ein sehr facettenreiches Angebot und die vier Wochen haben kaum
ausgereicht, um alles kennenzulernen. Ich habe soviel neues gelernt,
aber es würde den Rahmen sprengen, das alles aufzuzählen.
Toll ist, das ich das Pädagogische Konzept der Freien Schule
praktisch kennengelernt habe und das hilft mir jetzt in den erziehungs-wissenschaftlichen
Seminaren an der Uni, gerade wenn es um Reformpädagogik geht,
da ich mir nun alles vorstellen kann und auch besser beurteilen
kann, was sinnvoll ist.
Sehr viel hat mir natürlich gebracht, daß ich auch selbst
mal unterrichten konnte. Denn beobachten und sich seine Gedanken
machen, was vielleicht zu verbessern wäre, ist immer einfacher,
als wenn man dann selbst vor der Klasse steht. Und dadurch, daß
ich die Sport-stunden der dritten und vierten Klasse übernehmen
durfte, habe ich viel gelernt, was ich verbessern kann und beim
nächsten Mal auch in der Vorbereitung zu beachten habe.
Ich habe also eine Menge Anregungen mitgenommen, viel gelernt und
danke dem Team für die schöne Zeit.
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