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Gruppenfahrt
- Reiten im Wendland
In diesem Jahr führten
uns unsere Gruppenfahrten ins Wendland auf den Reiterhof Schulz in Bergen
an der Dumme. Eine Woche lang kosteten wir das Glücksgefühl
aus, auf den Rücken edler Pferde zu sitzen.
Nur wenige unserer Kinder verfügten vor der Fahrt über ein wenig
Reiterfahrung, so dass es anfangs vor allem darum ging, Ängste zu
überwinden und Vertrauen wachsen zu lassen. Beides gelang in kürzester
Zeit, nicht zuletzt dank der kompetenten Betreuung seitens der Reitlehrerinnen.
Wir hatten immer das Gefühl, dass sie alles im Blick und alles im
Griff hatten.
Zunächst lernten die Kinder die Pferde kennen, sie lernten die pflegerischen
Maßnahmen wie striegeln und natürlich wie man oben bleibt,
ohne herunter zu fallen. Am Ende unseres Aufenthaltes waren alle so weit,
dass wir einen Ausritt wagen konnten, bei dem die Pferde nicht am Halfter
geführt werden mussten und bei dem sogar ein Bach, die Dumme, durchquert
werden konnte.
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Endlich
da. Die (Vor-)freude ist riesengroß.
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Erste
Annäherung an die Pferde im Stall - vorsichtiges Streicheln.
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Vor
dem Reiten müssen die Pferde von der Weide geholt werden.
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Die
Tiere sind anfangs nicht allen ganz geheuer.
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Die
erste Reitstunde - Ross und Reiter gewöhnen sich aneinander.
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Mit
der Zeit entwickelte sich ein teilweise inniges Verhältnis.
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Ausritt
mit Durchquerung
der Dumme.
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Was
gab es sonst noch?
Natürlich sind
wir nicht jeden Tag von morgens bis abends geritten. Toll angekommen sind
die Bastelangebote, die Astha und Carla vorbereitet hatten. Das Flechten
von Schlüsselanhängern erfreute sich derartiger Beliebtheit,
dass fast 70 Meter Schnur nachgekauft werden mussten. Das Häkeln
führte zu Robins "Weltrekordversuch" einer 15 Meter langen
Schnur und in den selbst gebauten Pflanzenpressen landeten viele Blumen
aus der näheren und weiteren Umgebung des Reiterhofes.
Auch die gleichzeitig laufende Fußball Weltmeisterschaft ging nicht
ganz spurlos an uns vorüber. Gemeinsam haben wir uns das Spiel Deutschland
gegen Polen angesehen. Allerdings erlebten nicht alle den Schlusspfiff.
Einige waren vorher eingeschlafen andere hatten bereits in der Halbzeitpause
aufgegeben. Mehr Durchhaltevermögen zeigten die Kinder, wenn sie
selbst auf dem Hofgelände oder dem nahe gelegenen Sportplatz gegen
den Ball traten.
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Ein
Blumenstrauß für die Pflanzenpresse
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Grillfest
am letzten Abend
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Wehmut:
Kurz vor der Abfahrt heißt es Abschied nehmen von den Pferden.
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Ausflüge
Sehr
gut gefallen haben uns die Möglichkeiten, die die unmittelbare
Umgebung des Reiterhofes bieten. Aufgrund des fast subtropischen Wetters
bei bis zu 30 Grad im Schatten waren Besuche im Freibad unumgänglich
und bei einem Eintrittspreis von 1 € durchaus erschwinglich.
Geradezu begeisterte Reaktionen löste die in Bergen gelegene
Erlebnisgärtnerei aus. Was man alles mit Pflanzen anstellen kann
...
Zum Schluss sei hier noch ein Erlebnis erwähnt, dass uns in ganz
besonderer Weise in Erinnerung bleiben wird: Auf dem Rückweg
einer Wanderung zum Aussichtsturm bei schon erwähnten subtropischen
Temperaturen überkam die meisten Kinder ein heftiges Durstgefühl.
In einem Vorgarten lief ein Rasensprenger, was verständlicherweise
den Wunsch nach Abkühlung weckte. Wir müssen wohl derart
mitleiderregend geschaut haben, dass die Bewohnerin des Hauses mit
Mineralwasser und Gläsern auf einem Tablett erschien und jedem
zu trinken anbot. So oder zumindest ähnlich freundlich haben
wir die Menschen in dieser Gegend des Wendlandes erlebt.
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Kurzversion
der Gruppenfahrt:
Tolles Wetter, sehr
gutes Essen, gemütliche Zimmer, ein kompetentes, freundliches Reitlehrerinnen-Team,
schöne abwechlungsreiche Umgebung, tolle Kinder, die meistens gut
drauf waren, nicht zuletzt wegen der kinderfreundlichen Rahmenbedingungen.
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