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Wenn Häuser Gefühle hätten...


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Montag:

In der Morgenrunde lernen die Jungen die Gefühlsbuttons kennen. Auf einem Tablett liegen Buttons mit den Aufschriften "traurig", "glücklich", "wütend" usw.
Wie sonst in ihren Gruppen erzählen die Kinder nun, wie es ihnen geht. Ab heute aber nehmen sie sich einen entsprechenden Button, den sie dann im Verlauf des Schultages austauschen können (entsprechend ihrer Stimmung). Leider sind die Jungs während dieser ersten gemeinsamen Morgenrunde sehr damit beschäftigt, sich voreinander zu profilieren und wir kämpfen zunächst gegen eine ziemliche Unruhe an. Dann: auf zur Bushaltestelle und hin zum Magniviertel.
Am Haus angekommen, nutzen manche Jungs die Gelegenheit, auf den mitgebrachten Klemmbrettern Einzelheiten zu zeichnen. Mit anderen spielen wir eine abgewandelte Form von "Ich sehe was, das du nicht siehst…": Ein Kind verzieht sein Gesicht zu einem Gesichtsausdruck, die anderen vermuten, welcher Ausschnitt des Hauses hierzu Vorlage ist.
Als wir um das Haus herumgehen, fallen uns die vielen mutwilligen Zerstörungen am Haus auf: Aus den hervorgehobenen Styroporteilen sind Stücke herausgebrochen worden.
In der Zeit nach dem Mittagessen werden eine Stimmungs-Meditation sowie verschiedene Vertrauens-Übungen beim Klettern angeboten. (Wir müssen ehrlich zugeben, dass den Jungen gesagt wurde, dass sie dann (und nur dann) klettern dürfen wenn sie zuvor die Meditation mitmachen).