Dienstag:
In der Morgenrunde fällt einem Jungen auf, dass keiner der Gefühlsbuttons
zu seiner Stimmung passt: "Ich bin total wütend - da muss
ich mir erst noch ein neues Schild zu schreiben." Auch einige müde
Kinder müssen sich in diesen Tagen noch einen Button selbst beschriften.
Wegen der besseren Arbeitsatmosphäre beschließen wir, die
Gruppe vorübergehend in zwei kleinere aufzuteilen und beginnen
mit einer Collage: Welche Augen, Stirn, Augenbrauen, Mund und auch welche
Farbe passt zu welchem Gefühl?
Beim Betrachten der Folie "Too many People in the City" von
Rizzi sprechen wir unter anderem darüber, dass durch den Einsatz
von Farben die Gefühle noch unterstrichen werden können (rosa:verliebt,
knallrot: wütend). Die Jungen hören noch eine kurze Biographie
über Rizzi und plötzlich erzählen alle, was sie über
New York wissen.
Anschließend sind alle mit Laubsägearbeiten und der Herstellung
zweidimensionaler Häuserfronten beschäftigt. Die Kinder haben
die Wahl, ob sie lieber alleine oder in Partnerarbeit arbeiten und welches
Gefühl ihr Haus ausdrücken soll.
Mittwoch:
Die Laubsägearbeiten werden bemalt und die folgenden dreidimensionalen
Häusermodelle entworfen - zunächst als Skizzen.
Donnerstag:
Die Entwürfe werden in richtige Modelle aus Sperrholz umgesetzt.
Einige Kinder entscheiden sich auch dazu, Häuser aus Papier herzustellen.
Freitag:
Letzte Handgriffe zur Fertigstellung der Häuser und Vorbereiten
einer Projekt-Austellung für die Eltern, die um13.00 Uhr eröffnet
wird.
Diese Ausstellung kann übrigens auch am Tag der offenen Tür
besichtigt werden.